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 Morbus Dupuytren,krumme Finger
  Dienstag, 21. November 2017
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WUNDHEILUNG


Wundheilung Grundsätzliches
Wundheilung Narbenbehandlung
Wundheilung Schwellungen




 

Wundheilung Grundsätzliches

Im Prinzip heilt eine Wunde selbst. Zumindest bei einem gesunden Körper und einer ordentlich durchgeführten OP.
Es gibt aber auch Ausnahmen.
Die Wunde kann aus diversen Gründen "Heilungsstörungen" aufweisen. Z.B. fängt es einfach an zu gammeln, weil z.B. Schweiss oder anderer Dreck die Wunde verunreinigt (gerade im Hochsommer würde ich keine OP zulassen, schon gar nicht an den Schweißfüßen).

Ein anderes Mal fängt ein Hautlappen einfach an abzusterben, weil ihm bei der OP sämtliche Versorgungsblutbahnen abgeschält worden sind, was Op-Technisch einfach so passieren kann. Dies kann auch passieren, wenn aus irgendeinem Grund Haut transplantiert wird. Wenn die transplantierte Haut abstirbt, muss man sich noch nicht sorgen, denn, zur gleichen Zeit versucht der Körper von allen Wundrändern her, die Narbe mit alter weiter wachsender Haut zu schliessen. Diese Stelle sollte man allerdings sauber halten.*** grafik linke hand mit hautflicken text linksumlaufend++++ In beiden Fällen fängt es süßlich penetrant zu riechen, wenn man die Nase drüberhält. Auch sieht es evtl. leicht gelblich aus.

...Narbenbehandlung
Sollte die Narbe an kleinen Stellen noch nicht geschlossen sein, keine Angst, die Stellen wachsen bei einem halbwegs gesunden Menschen ein paar Tage später zu.
Sollte es an einer "offenen" Stelle gelblich eiterhaft aussehen und es auch noch süsslich streng riechen, so kann man dies spülen. Dazu einfach ein Gefäß wie z.B. einen Topf oder eine Schüssel nehmen, in dem man seine Hand versenken kann. Braunol (Apotheke) in lauwarmes wasser, so das es schön braun ausschaut und die Hand unter leichten Bewegungen etwa 3 Minuten darin baden. Hand mit sterilem Tupfer abtupfen (ich nehme immer Küchentücher! Bloss kein Klopapier oder Taschentücher nehmen). Der Schmodder wird vom Tuch aufgesaugt. Dann die Hand lufttrockenen lassen und anschliessend dünn Bepanthen Wund und Heilsalbe (reicht vollkommen) drauf und das ganze frisch verbinden (sterile Wundauflage + Mullbinde).
...falls nötig, täglich wiederholen, bis die Narbe sauber ist.

Einige Male habe ich erlebt, dass unter Wundbehandlung auch das Abschneiden von Schorf verstanden wird. Ich lasse das nicht mehr zu. Habe schlechte Erfahrung damit gemacht, dass die Narbe an der Stelle später komisch aussieht.

Bei professionellen KG habe ich selbst erlebt und oftmals gehört, dass die gerne die Finger mit Gewalt biegen und nicht gerade zimperlich auf der Narbe rum massieren.
1. ich sehe in der gewaltsamen Methode keinen Sinn und es wurde mir auch noch keiner simpel erklärt.
2. wird diese "harte" methode angewendet bei Narben die noch offen oder geschwollen sind, habe ich sogar unangenehme Gegenreaktionen des Körpers gesehen. Es schwillt dann nämlich noch mehr, was nichts anderes als eine Schutzreaktion ist.

...HINWEIS zum Fädenziehen
Ich habe mich beim ersten Mal erschrocken: Mein Doc zog die Fäden und am nächsten Tag ging die Narbe auf. ...so dachte ich jedenfalls.
Man sollte wissen, dass die Handinnenfläche mit einer schicken Hornhaut beschichtet ist. Diese Schicht stirbt natürlich durch die geschnittene Narbe ab (Durchblutung getrennt) und blättert dann auf wie ein Blätterteig, was so ausschaut, als ob die Narbe aufgeht. Aber keineswegs, das Rosa-Frische darunter ist schon neue Haut.

Ein Versuch ist es wert! Die Durchblutung fördern Da ich beim Fahrradfahren teils schon eklatante Schmerzen an den Knoten, Strängen und Narben verspürte, und ich meinen Kölrper nunmal nicht ganz mit Schmerzmittel vollpumpen möchte, fiel mir nach langem Nachdenken folgender Versuch ein:
man nehme Finalgon-Creme (normale, nicht scharfe), schmiert damit die "Stellen" ein. Legt ein Küchentuchschnipsel drüber und dann Handschuhe (von Gummieinmalhandschuhen bis Baumarktthermohandschuhe alles geeignet)an. Ein paar Minuten warten, und es fängt herrlich an zu heizen an den entsprechenden "Stellen". Es ist auch nicht verboten, die Finger zu den oben genannten Streckübungen damit einzucremen.
Jedenfalls tut da ganze so gut, mal abgesehen von dem teils penetrantem brennen der Creme, das man um ein Schmerzmittel, zumindest kurzfristig herum kommt.

Da wir schonmal dabei sind...Schmerzcreme testen!:
Sicher, es gibt viele Cremes, auch teure usw.. Beschäftigt man sich aber mit den Wirkstoffen, so erkenne ich zumindest, dass in die Cremes z.B. diese Wirkstoffe mit unterschiedlichen Wirk-Mengen eingemischt wurden:
- Diclofenac. Wohl schon ein starkes Mittel, was aber, liest man den Beipackzettel, schon ein wenig verwundert.
- Salicylsäure. Wie z.B. in Mobilat Duo Aktiv, welche ich als Schmerzcreme benutze.










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HINWEIS!
Die auf dieser Seite dargestellten Angaben beruhen auf meiner langjährigen Erfahrung mit dieser unsäglichen Dupuytrenschen Morbus (=Krankheit). Meine Angaben sollen keinen Ersatz für eine ärztliche Beratung darstellen oder als solche verstanden werden. Arztadressen findest Du im Menüpunkt "Arztadressen".
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Wundheilung / Narbenbehandlung

Nach der ersten OP (Hand rechts) habe ich mich erschrocken: Man zog die Fäden und schon am nächsten Tag ging die Narbe auf. ...so dachte ich jedenfalls.
Man sollte wissen, dass die Handinnenfläche mit einer schicken Hornhaut beschichtet ist. Diese Schicht stirbt natürlich durch die geschnittene Narbe ab (Durchblutung getrennt) und blättert dann auf wie ein Blätterteig, was so ausschaut, als ob die Narbe aufgeht. Aber keineswegs, das Rosa-Frische darunter ist schon neue Haut.+++ blättergrafik zeigen

Sollte die Narbe nach etwa 10 oder mehr Tagen an "kleinen" Stellen noch nicht geschlossen sein, keine Angst, die Stellen wachsen bei einem halbwegs gesunden Menschen ein paar Tage später zu.

Sollte es an einer "offenen" Stelle gelblich eiterhaft aussehen und es auch noch süsslich streng riechen, so kann man dies spülen. Dazu einfach ein Gefäß wie z.B. einen Topf oder eine Schüssel nehmen, in dem man seine Hand versenken kann. Braunol (Apotheke) in lauwarmes Wasser geben, so dass es schön braun ausschaut und dann die Hand unter leichten Bewegungen etwa 3 Minuten darin baden. Hand mit sterilem Tupfer abtupfen (ich nehme immer Küchentücher! bloss kein Klopapier oder Taschentücher nehmen). Der Schmodder wird vom Tuch aufgesaugt. Dann die Hand lufttrockenen lassen und anschliessend Iruxol-Salbe drauf (Iruxol = etwas über 20,- in der Apotheke). Iruxol riecht nicht, wird - zumindest von meinem Körper - gut aufgenommen und scheint kleine Entzündungen quasi über Nacht zu bessern. Anschliessend frisch verbinden (sterile Wundauflage + Mullbinde).
...falls nötig, täglich wiederholen, bis die Narbe sauber ist.

Einige Male habe ich erlebt, dass unter Wundbehandlung auch das Abschneiden von Schorf verstanden wird. Ich lasse das nicht mehr zu. Habe schlechte Erfahrung damit gemacht, dass die Narbe an der Stelle später komisch aussieht.






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Die auf dieser Seite dargestellten Angaben beruhen auf meiner langjährigen Erfahrung mit dieser unsäglichen Dupuytrenschen Morbus (=Krankheit). Meine Angaben sollen keinen Ersatz für eine ärztliche Beratung darstellen oder als solche verstanden werden. Arztadressen findest Du im Menüpunkt "Arztadressen".
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Wundheilung / Schwellungen

Zwar selten, aber dennoch kommt es vor, dass die operierte Stelle anschwellt.

Meiner Meinung nach, kommen dazu folgende Gründe in Betracht:

  • Der Verband nach der Op wir viel zu fest angelegt. Das Wasser im Lymphsystem kann nicht ablaufen. Die Stelle schwillt an.


  • Beim Verschliessen der Wunde wird keinerlei Drainagemöglichkeit eingesetzt. Im schlimmsten Fall wird ein Drainageschlauch verlegt und am Sammelgefäss kein Unterdruck eingestellt, so dass das Wundwasser und das überschiessende Blut in der Wunde verbleiben. In diesem Fall kann es selbst nach Tagen zu Schwellungen kommen.
    Das ist zwar nur eine Vermutung. Aber lt. meiner Beobachtungen doch mehr als Zufall.


  • Bei der Krankengymnastik wird unnötige Gewalt angewendet. Dazu wird in einer Sitzung versucht, z.B. einen Finger durch heftiges Nachhelfen zu beugen oder zu strecken. Die Betonung liegt auf "Gewalt/heftiges Nachhelfen".
    Das mag der Körper natürlich überhaupt nicht, und fängt an seine Extremität zu schützen, indem er Wasser an die Stellen pumpt bzw. nicht mehr ablaufenlässt.


  • Der Körper will das einfach so.


Was da hilft?
1. Die oben genannten Fehler vermeiden. 2. In "wenigen" Fällen hat wohl Lymphdrainage geholfen. 3. Ich selbst rate zu Geduld. Das geschwollene Teil nicht belasten und abwarten. Merke: Wenn der geschwollene Körperteil dunkel wird und im Herztakt starke schmerzstiche setzt, sofort in die Notaufnahme fahren!




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